Fachgruppe Ausbildung
Aufgaben
- Erstellung und ggf. periodische Aktualisierung gemeinsamer Leitlinien für die Aus- und Weiterbildung zur beruflichen Ausübung des Ayurveda
- Vernetzung der Ausbildungsinstitute
- Orientierungshilfe und Umsetzungsunterstützung für Mitglieder
Ziel
- Nationale Anerkennung der Aus- und Weiterbildungsgänge und resultierender Berufsbilder
Mitwirkende
Berger, Anja (VEAT – Verband Europäischer Ayurveda-Mediziner und -Therapeuten e.V.)
Dr. med. Gupta, Hedwig (DÄGAM – Deutsche Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin e. V., vidya sagar Akademie für Ayurveda und Yogatherapie)
Hess, Mona (Berufsverband der Yoga und Ayurveda-Therapeuten e.V.)
Dr. phil. Kumar, Syal (Akademische Fachgesellschaft Indische Medizin)
Rosenberg, Kerstin (Rosenberg Europäische Akademie für Ayurveda)
Schwarz, Doris (Andreas Schwarz Ayurveda- und Yoga- Ausbildungen)
Seegebart, Heike (Ayurveda Praxis und Ausbildung Heike Seegebarth)
Internationale Referenzrahmen und Qualitätssicherung
Die ADAVED-Fachgruppe Ausbildung berücksichtigt in ihrer Arbeit nicht nur die nationalen rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern blickt auch auf internationale Standards, die zur weltweiten Professionalisierung des Ayurveda beitragen. Folgende Gremien und Dokumente dienen uns als ergänzende Orientierungshilfen:
WHO Benchmarks for the Training of Ayurveda
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat globale Standards („Benchmarks“) für die Ausbildung im Ayurveda veröffentlicht. Diese Dokumente definieren Mindestanforderungen an Lehrpläne, Ausbildungsdauer und Sicherheitsstandards, um eine qualifizierte Anwendung des Ayurveda weltweit zu gewährleisten. Für den ADAVED dienen diese Benchmarks als wichtige Referenz, um die Qualität der Ausbildungsinhalte im internationalen Vergleich einzuordnen.
Ayurveda Training Accreditation Board (ATAB)
Das ATAB ist ein Gremium des indischen Ayush-Ministeriums zur Akkreditierung von Ayurveda-Ausbildungsgängen, die nicht unter die staatliche indische Ärzteausbildung (NCISM) fallen. Wenngleich diese Akkreditierung keine direkte rechtliche Relevanz für die Anerkennung in Deutschland hat, empfiehlt die Fachgruppe Ausbildung die Auseinandersetzung mit den ATAB-Kriterien:
- Qualitätsmanagement: Die Checklisten zur Selbsteinschätzung bieten wertvolle Impulse für die interne Professionalisierung von Ausbildungsinstituten.
- Kooperationen: Für Ausbildungsinstitute, die Partnerschaften mit indischen Universitäten oder Kliniken anstreben, stellt eine ATAB-Akkreditierung eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme dar.
Bei Fragen rund um die Leitlinien und deren Umsetzung kontaktieren Sie uns gerne
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